Login für registrierte Nutzer

Tommi Kindersoftwarepreis
Welt der Wunder: Eine Stadt spielt verrückt (Terzio)

In "Welt der Wunder: Eine Stadt spielt verrückt" ist die Bevölkerung vor grünem Schleim geflüchtet, der aus den Leitungen drang. In der Rolle des Agenten Benjy versucht der Spieler nun, in der menschenleeren Stadt diesen Umweltskandal aufzuklären. Benjy muss auf eigene Faust die Stadt erkunden und einzelne Puzzleteile zusammenfügen. Seine einzige Verbindung zur Außenwelt besteht in den sporadischen E-Mails aus der Zentrale der Welt der Wunder oder den Liebeserklärungen von Susi. Und dann gibt es da noch den tragbaren Computer, der ein kleines Wissenslexikon zum Nachschlagen bereithält. Hintergrundinfos liefern auch die Filmsequenzen aus der Fernsehserie "Welt der Wunder". Da erfährt der Spieler Erstaunliches über Müll und was so genannte Müllarchäologen von einem 30 Jahre alten Steak, das auf einer Müllhalde konserviert wurde, ablesen können. Nicht gerade einfach, aber gut.

Das sagt die Kinderjury: "Welt der Wunder: Eine Stadt spielt verrückt" ist ein spannendes Abenteuerspiel, das sehr knifflig ist und viel Geduld braucht. Man muss höllisch gut aufpassen, ein sehr gutes Gedächtnis haben oder sich einfach sehr viel aufschreiben. Manchmal erweist sich das Spiel als ganz schön schwierig. Doch das ändert sich schnell, wenn man einen klaren Kopf bewahrt und logisch handelt. Man findet sich im Spiel sehr gut zurecht und lernt viel. Auch die realistische Grafik gefiel uns gut. Ein Spiel, bei dem die ganze Familie vor dem Computer miträtselt.


03.06.14