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Tommi Kindersoftwarepreis
Frankfurter Buchmesse

"Der Umgang mit den Medien muss gelernt werden. Das heißt Medienbildung wird für Eltern wie auch für Pädagogen eine immer größere Rolle spielen. Kinder sollten schon frühzeitig lernen, wie sie sinnvoll mit dem PC, Konsole und Internet umgehen. Wie können Sie richtig im Internet recherchieren? Wie können sie gute von schlechten Seiten unterscheiden? Das heißt natürlich auch für Eltern und Pädagogen, sich selber ausreichend zu informieren und die Trends zu verfolgen."

Sie sind Partner des Kindersoftwarepreises TOMMI. Bitte stellen Sie Ihre Institution in wenigen Worten vor.
Die Frankfurter Buchmesse ist die weltweit größte Buch- und Medienmesse und feiert in diesem Jahr ihr 60jähriges Bestehen. 2006 haben wir Bildung als zusätzlichen Schwerpunkt gestartet. Bildung ist in der globalisierten Welt eine  wesentliche Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Neben den für die Medien- und Verlagsbranche relevanten Entwicklungen berücksichtigen wir vor allem die gesamtgesellschaftlichen Aspekte des Themas Bildung.

Welche Aufgaben übernehmen Sie beim TOMMI?
Mit dem Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI präsentieren wir innerhalb unseres Bereiches Bildung Kindersoftware, die von einer renommierten Jury und zusätzlich noch von einer Kinderjury ausgewählt wurde.
 
Welche Rolle haben Ihrer Meinung nach Computerspiele in der heutigen Kindheit?
Kinder wachsen heute mit dem Internet und Computern auf. Computerspiele begegnen Kindern sowohl auf dem Schulhof wie auch bei Freunden oder zu Hause. Daher wird Medienbildung für Kinder immer wichtiger.

Welche gängigen Probleme haben Eltern und Pädagogen?
Eltern und Pädagogen sind teilweise nicht mehr in der Lage, die aktuelle Situation in der PC-, Konsolen- und Online-Spiele-Welt zu überblicken. Was passiert auf den Schulhöfen? Was können sich Kinder schon auf ihre Mobiltelefone laden? Was spielen Kindern bei ihren Freunden?  

Welche Lösungen sehen Sie für diese Probleme?
Der Umgang mit den Medien muss gelernt werden. Das heißt Medienbildung wird für Eltern wie auch für Pädagogen eine immer größere Rolle spielen. Kinder sollten schon frühzeitig lernen, wie sie sinnvoll mit dem PC, Konsole und Internet umgehen. Wie können Sie richtig im Internet recherchieren? Wie können sie gute von schlechten Seiten unterscheiden? Das heißt natürlich auch für Eltern und Pädagogen, sich selber ausreichend zu informieren und die Trends zu verfolgen.

Welche Intention verfolgen Sie als Partner beim TOMMI?
Als Leitmesse ist es für uns wichtig, unseren Besuchern die neuesten Entwicklungen zu präsentieren. Als Partner beim TOMMI gewinnen wir einen Überblick über neue Kindersoftware und können von einer kompetenten Jury ausgewählte Software vorstellen. Wir nehmen die Bedeutung von Bildungsmedien sowie von Edutainment ernst und wollen diesen Bereich auf der Frankfurter Buchmesse auch weiter ausbauen.

Ihre Vision von Kind und Computer?
Meine Vision ist nicht die vom Kind und Computer, sondern die vom Kind und Handy. Meines Erachtens geht die Entwicklung hin zu immer leistungsfähigeren Handys und mit diesen Handys kann auch Bildungssoftware übermittelt werden. Auch in den Entwicklungsländern sind Mobiltelefone immer stärker vertreten und können bei der Vermittlung von Grundbildung eine signifikante Rolle spielen.


04.09.13